Alle Tauchplätze in Grenada sind nur per Schiff erreichbar. Unter Wasser ist es abwechslungsreich es gibt flache Korallengärten und tiefe unberührte Riffe, es sind für Anfänger und erfahrene Taucher schöne Plätze vorhanden. Unter Wasser gibt es neben Hart- und Weichkorallen viele Gorgonien und Schwämme, viele unterschiedliche Lebewesen bevölkern die Riffe, von kleinen Crittern, über Seepferdchen, bunten Rifffischen bis hin zur ausgewachsenen grünen Muräne ist viel Leben zu vorhanden. Fast überall kann man Langusten begegnen, Ammenhaie werden häufig angetroffen und Schildkröten sind den ganzen Sommer über rund um Grenada zu beobachten da Grenada einer der Haupteiablageplätze für die riesige Lederschildkröte ist.
Grenada ist auch bekannt als das Wrackparadies der Karibik es gibt mehr als 14 unterschiedlich große Wracks in verschiedenen Tiefen, diese sind heute farbenfrohe künstliche Riffe. Das bekannteste Wracks ist die Bianca C, ein 200 m langes Kreuzfahrtschiff das 1961 vor dem Hafen Feuer fing und beim Abschleppen auf 50 m Tiefe sank. Noch heute kann man den 45 m tiefen Pool erkennen, um den noch stehenden vorderen Mast tummeln sich Markelen, Sardinen und Adlerrochen.
San Juan 27 m
Die Tauchplätze auf der karibischen Seite sind geschützter und haben weniger Strömung, hier liegen das Wrack der Bucaneer (25 m) und den Frachter Shakem (30 m). Auf der atlantischen Seite findet man weitere Wracks, die auf Grund ihrer Tiefe und der zeitweise starken Strömung nur für erfahrene Taucher geeignet sind. Dazu gehören der 1982 gesunkene Minensucher King Mitch, das 2005 gesunkene Frachtschiff Hema1 und die kleinere San Juan.
Tauchkreuzfahrten sind sicherlich die angenehmste Art gute Tauchplätze zu besuchen. Die Schiffe sind Ihr schwimmendes Hotel, lange Anfahrtswege zu den Tauchplätze entfallen. In kurzer Zeit können relativ viele Tauchgänge an den besten Tauchplätzen in einem relativ großen Gebiet besucht werden.